Materialien zu Das München-Komplott

Neuere Informationen


Berlin Grüne wollen Infos über V-Leute mehr

München Neue Zeugen lesen

München Die Brisanz von Spur 253 - Neues zum München-Komplott lesen

Mainz Neues vom München Komplott: BND gibt erstmals "Schattenarmee" zu. Eine sehenswerte Dokumentation des ZDF
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München Oktoberfest-Attentat: War es wirklich ein Einzeltäter. Ein Film des Bayrischen Rundfunks: ansehen

Berlin
Hans-Christian Ströbele über Ermittlungspannen beim Oktoberfestattentat und der NSU lesen

München
Interview mit Rechtsanwalt Werner Dietrich, der seit 29 Jahren im Auftrag einiger Hinterbliebenen für die Wiederaufnahme der Ermittlungen in Sachen Oktoberfest-Attentat kämpft, über die "Terrorzelle von Zwickau", den Verfassungsschutz und das Oktoberfest-Attentat lesen

München/Hamburg/Freiburg Neue Ermittlungen zum Oktoberfestattentat gefordert Dreißig Jahre nach dem Attentat fordern Politiker und Juristen die Wiederaufnahme der Ermittlungen. Auch neue Informationen tauchen auf: War die Hauptzeuge ein Agent des Verfassungsschutzes. Siehe dazu:
Spiegel online: Oktoberfest-Attentat Nach 30 Jahren neue Ermittlungen gefordert hier
NTV:Terroranschlag auf die "Wiesn"  War Verfassungsschutz involviert? hier
Badische Zeitung: Der Tod kam aus dem Abfalleimer hier

Das Oktoberfestattentat war kein Werk eines Einzeltäters - Interview mit Tobias von Heymann über sein Buch "Die Oktoberfest-Bombe. – die Tat eines Einzelnen oder ein Terror-Anschlag mit politischem Hintergrund?" - Teil 1Teil 2

Eine Spähskandal erschüttert Sachsen-Anhalt: Über mehrere Monate im Jahr 2007 verschaffte sich die Dessauer Polizeidirektion private Informationen Hunderter Beamter. Jetzt beschäftigt sich der Datenschutzbeauftragte des Landes mit dem Fall.
Berlin - Es war eine kleine Indiskretion mit durchschlagender Wirkung: Im Mai 2007 wurde bekannt, dass der leitende Polizeidirektor der Dessauer Polizeidirektion seine Staatsschutzabteilung im Kampf gegen Rechtsextremisten ausbremsen wollte. Die hohe Zahl von Ermittlungsverfahren schade dem "Ansehen unseres Landes". weiter



Das Attentat auf das Münchner Oktoberfest

Oktoberfestattentat - Der Wikipedia-Eintrag lesen 

Süddeutsche Zeitung 26.September 1980 - 22. 19 Uhr: Die falsche Zeit, der falsche Ort 

Oktoberfest-Attentat: Starke Zweifel an der Einzeltäter-Theorie lesen und lesen

Kleine Anfrage der Bundestagsfraktionvon Die Grünen zum Oktoberfest-Anschlag lesen

Augenzeugenbericht 1: Terror vor dem Bierzelt lesen 

Augenzeugenbericht 2: lesen

Der Kandidat, die Bombe und der Einzelgänger lesen

NEU: Die Antwort der Bundesregierung auf die die Kleine Anfrage von Die Grünen - leider so unbefriedigend wie es zu erwarten war. lesen

Neu: Auszug aus der Rede des Abgeordneten Dr. Peter Dankert (SPD) am 19. Januar 2010 im Deutschen Bundestag:  "Zum Schluss noch eine Sache, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Im September dieses Jahres jährt sich zum 30. Mal das Attentat auf das Oktoberfest in München. Ein einzelner Mann, der dabei zu Tode gekommen ist, gilt als Alleintäter. Es gibt inzwischen reichlich neue Informationen. Ich empfehle Ihnen und auch unserem Innenminister, sich diese einmal genau anzusehen. Inzwischen gibt es zum Beispiel mehrere Veröffentlichungen, so ein Buch von Tobias von Heymann, mit dem sich auch die Generalbundesanwaltschaft beschäftigt. Hier finden sich ernst zu nehmende Hinweise, dass es sich nicht um einen Einzeltäter handelte, sondern dass zumindest im Umfeld mehrere andere, die heute noch leben, daran mitgewirkt haben. Mord verjährt nicht. Es besteht für uns gegenüber den Opfern die Verpflichtung, diese Sache wieder aufzugreifen.Ich habe kein Verständnis dafür, dass bei einer Tat, die nicht verjährt, durch die Behörden Beweismittel vernichtet werden, nach dem Motto: Das braucht man nicht wieder aufzugreifen. Ich habe auch kein Verständnis dafür, dass das LKA Bayern es damals geschafft hat, das BKA und die Generalbundesanwaltschaft aus dem Fall herauszuhalten. Das sind Fakten.
Meine herzliche Bitte: Nehmen Sie dieses traurige Jubiläum zum Anlass, noch einmal nachdrücklich darauf hinzuwirken – das würde vielleicht auch bedeuten, dass die Generalbundesanwaltschaft zwei, drei oder vier neue Mitarbeiter benötigt; das ist also auch ein haushaltsrechtlicher Hinweis –, dass dieses Geschehen mit den Möglichkeiten, die wir heute haben, aufgeklärt wird.
Ein allerletzter Satz zu den Opfern. Sie haben ja auf den Fonds hingewiesen. Der Kollege Krings hat zu Recht von rechten und linken Straftaten gesprochen. Da bin ich Ihrer Meinung. Aber es ist einfach ein Skandal, dass ein elfjähriger Junge, der damals nur deshalb überlebt hat, weil sein Bruder vor ihm stand, die meisten Splitter abgehalten hat und dadurch zu Tode gekommen ist, der aber noch heute diverse Splitter im Körper hat, nur marginal und erst in den letzten Jahren – nach über zwei Jahrzehnten – entschädigt worden ist. Dafür habe ich kein Verständnis. Wir können nicht nur Reden halten und Entschädigungsfonds für die Opfer fordern, wenn es im Einzelfall nicht gelingt, diese Menschen, die schwer gelitten und Angehörige verloren haben – in diesem Fall drei Geschwister –, für den körperlichen Schmerz und die anhaltenden Verletzungen zu entschädigen. Deshalb meine herzliche Bitte: Kümmern Sie sich darum; dann erweisen Sie unserem Rechtsstaat einen guten Dienst!
Herzlichen Dank.
(Beifall bei der SPD)

Gladio

Die NATO und ihre Geheimarmeeen: Videovorlesung von Prof. Daniele Ganser, Historisches Seminar, Universität Basel;  sehen

Gladio - der Wikipedia- Eintrag lesen

Das blutige Schwert der CIA/SPIEGEL 47/1990 lesen

Die dunkle Seite des Westens/SPIEGEL 15/2005 lesen

CIA finanzierte staatlich organsierten Terror/Interview mit Danile Ganser lesen

Heinz Lembke - Der Wikipediaeintrag lesen 


Verschiedenes


Hier der bedauernswerte Beschluss des Kulturausschusses der Stadt München, keine herausragende Veranstaltung zum 30ten Jahrestag des Attentats ins Auge zu fassen:

http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/1928297.pdf

Dabei hatte sich die Debatte zunächst recht viel versprechend angehört:

 
http://www.sueddeutsche.de/O5W38D/3220041/Spaete-Aufarbeitung.html

Interessant ist der folgende Text, da er einerseits offene Fragen und neue Fakten gut verbindet ohne zu spekulieren und andererseits vernünftig argumentiert:
http://www.textem.de/1974.0.html

 
Zur Vollständigkeit noch das breite öffentliche Echo auf den Fauxpas von OB Christian Ude in Vancouver, der hohe Wellen geschlagen hat.

http://www.sueddeutsche.de/sport/136/503360/text/

http://www.sueddeutsche.de/sport/233/503456/text/

http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/olympische-werbetour-vancouver-633181.html

http://www.tz-online.de/olympia-2010-vancouver/aktuell/vancouver-ude-bedauert-missverstaendnis-632763.html

http://www.swp.de/goeppingen/nachrichten/politik/art4306,367991

http://www.spiegel.de/sport/wintersport/0,1518,679213,00.html